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re[5]: An was glaubt ihr?
WildeWurst * schrieb am 10. September 2010 um 12:28 Uhr (1587x gelesen):

Hallo,

> Das kann sogar ich selbst mir beweisen. Wenn ich im Tiefschlaf bin oder im Koma da schaltet das Gehirn quasi ab (auch wenn nicht ganz) und ich bin unbewusst.

Aber reicht das als Beweis? Was genau ist denn unbewußt? Was hindert mich daran, eine z.B. nennen wir es eine Seele zu postulieren, die auch verschiedene Bewußtseinszustände annehmen kann? Und wie genau läuft die Bewußtlosigkeit beim Schlaf eigentlich ab? Kannst du dir sicher sein, daß du nicht die ganze Zeit bewußt bist, aber z.B. dein Erinnerungsvermögen in diesen Phasen inaktiv ist? Dann wärest du die ganze Zeit bewußt - aber da du dich nicht daran erinnern kannst und nicht im konventionellen, wachen Sinne denkst - tja, da merkst du es einfach nicht. Ich will damit nicht behaupten, daß es genauso ist - aber alternative Theorien und Erklärungen gibt es sicherlich. Im Buddhismus gibt es zum Beispiel ein sehr genaues Bild von den verschiedenen Bewußtseinszuständen - gröbere Schichten, wie das Wachbewußtsein, aber auch feinere, Träume z.B., Tiefschlaf, oder auch verschiedenne Schichten während des nichtkörperlichen Zustandes nach dem Tod. Dort (aber auch außerhalb des Buddhismus) gibt es auch Techniken, welche dir es ermöglichen, deine Träume und deinen Schlaf wahrzunehmen.


> :-)) Ja eben... deswegen gibt es keine Geister. Ich meine, weil sie kein Gehirn/Verstand haben können.

Tja, aber da implizierst du ja, das der Verstand ausschließlich eine Teilmenge vom Gehirn ist. Und das weißt du ja gar nicht.


> Gibt es wirklich überhaupt keine Beweise? Dass die Seele, Gott, Geister usw. nicht bewiesen werden können ist klar, dass die Wissenschaft nicht bewiesen werden kann ist mir inzwischen auch klar. Ich meine... woher will ich wissen, dass die Erde keine Scheibe ist? Ich hab sie noch nie von aussen gesehen. Oder dass alles Materie aus Atome besteht. Aber trotzdem ist die Wissenschaft logischer für mich auch wenn ich selber keine wirkliche Beweise für mich habe. Aber irgendein Grundsatz muss man ja haben damit man darüber diskutieren kann. Doch welcher?

Sagt ja keiner, daß die Logik beim Thema Bewußtsein über Bord geworfen werden muß. Das die Erde z.B. keine Scheibe ist, weiß man, weil es Menschen und Dinge gibt, die drumrum fliegen. Und weil es viele Dinge gibt, die nur funktionieren können, weil sie rund ist. Das Materie aus Atomen besteht, weiß man auch. Nicht nur, weil man ihre Existenz indirekt aus Versuchen ableiten kann, sondern auch, weil es Experimente gibt, mit denen man sie direkt "sehen" kann. Wenn du das akzeptierst, dann gehst du natürlich davon aus, daß deine "Informanten" die Wahrheit über diese Dinge sagen. Und so gibt es auch viele Hinweise, die z.B. ein körperunabhängiges Bewußtsein und auch körperunabhängige Verstandesfunktionen und Erinnerungen nahelegen. (Der Umkehrschluß, daß Gehirn wäre deswegen überflüssig, ist deswegen natürlich nicht zulässig.) Und da handelt es sich auch um Forschung, da wird auch wissenschaftlich gearbeitet. Ich weiß nicht, ob du dir mal Veröffentlichungen und Bücher z.B. von Bruce Greyson oder Ian Stevenson angeschaut hast. Oder auch neuere Publikationen, wie z.B. von van Lommel (der leider auch ziemlich überschwenglich aus seinem nicht vorhandenen physikalischen Wissen schöpft, aber das ist eine andere Geschichte) oder von Sam Parnia und Peter Fenwick. In diesem Bereich gibt es durchaus Forschung. Und die Ergebnisse lassen durchaus Raum für verschiedene theoretische Ansätze, die nicht dem aktuell vorherrschenden Paradigma entsprechen. Letztendlich muß eine Theorie die Realität - und damit meine ich daß, was wir mit unseren Sinnen erleben und beobachten - beschreiben, nicht umgekehrt.

Viele Grüße & ein schönes Wochenende,
WW


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