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re: Die 4. Dimension
WildeWurst * schrieb am 31. März 2011 um 19:21 Uhr (1884x gelesen):

Hallo,

Stellen wir uns hierzu einen Würfel vor, deren Ecken und Kanten wir um die Distanz a verschieben, ergibt sich ein zweiter Würfel . Wir haben damit also zwei 3D-Objekte. Wenn wir diesen Würfel nun um einen Faktor x verkleinern und ihn in den anderen Würfel hineinschieben, so haben wir zwei ineinander verschachtelte 3D-Objekte, die durch einen Vektor, den 4D-Vektor miteinander verbunden sind. Diesen Vektor können wir physikalisch als die Zeit begreifen. Je größer der Vektor ist, umso größer ist der Größenunterschied beider Würfel. Der 4D-Raum kann also anhand eines Hypercube veranschaulicht werden.

Das ist so nicht richtig. Wenn du ein 2D Quadrat auf dem Papier nach schräg unten verschiebst und die Ecken verbindest, erhälst du auch keinen 3D-Würfel, sondern die 2D-Projektion eines 3D-Würfels. So, wie wenn du den 3D-Würfel aus Knete und Schaschlikspießen baust und dir den Schattenwurf auf einem Blatt Papier anschaust. Mit 4D und 3D verhält es sich genauso. Der "Hypercube", den du beschreibst, ist höchstens die 3D-Projektion (!!) eines 4D-Würfels. Aber kein 4D-Würfel.

Etwas mathematischer gesprochen: Wenn du einem Objekt eine weitere Dimension hinzufügen willst, kannst du das nicht mit einer Transformation (in deinem Fall Verschiebung) erreichen, die nur auf den vorhandenen Dimensionen arbeitet. Du mußt eben eine Dimension hinzufügen. "In echt", nicht als Projektion.

Ansonsten habe ich das Ressort mal überflogen... ich finde es schön, das sich jemand die Mühe macht, soviel zusammenzutragen - auch wenn ich gerade nicht die Zeit und Ruhe habe, viel zu lesen. Eine Sache ist mir allerdings spontan ins Auge gesprungen:

"Galaxien befinden sich in der Regel entgegen kosmischer Staubwolken in ständiger Rotation. Ihre Masse aber konzentriert sich zum Großteil im Zentrum. Bei der Rotation entsteht eine Fliehkraft, durch die die Sterne immer weiter an den Rand einer Galaxie driften. Unsere Erde befindet sich am Rand eines Spiralarms. Diese Beobachtungen konnten bisher bewiesen werden. Damit wurde eine Sternenbewegung vom Inneren der Galaxie zu seinen Rändern hin bestätigt. Nun fragen wir uns, woher die Materie aus dem Inneren der Milchstraße kommt. Die Antwort liegt nahe: sie wird im Zentrum unserer Galaxie permanent neu gebildet. "

Puh... da steckt viel drin, daß so auch nicht richtig ist, oder zumindest nicht so richtig, wie es dort "verkauft" wird. Was die Fliehkraft angeht: Die ist eine "Scheinkraft". Auf dich wirkt, zum Beispiel wenn du mit dem Auto eine Kurve fährst, scheinbar eine Kraft. Aber nur deshalb, weil das Auto eine Kurve macht und dein Körper wegen seiner Trägheit aber gerne weiter geradeaus düsen möchte. Deswegen treibt eine Fliehkraft auch nicht zwangsläufig die Dinge bei einer Rotation auseinander. Es sei denn, so eine Galaxie wird in "4D" kräftig durchgerührt. Aber das ist schon wieder sehr wage...

Außerdem würde mich interessieren, wie du auf die Aussage kommst, das Materie im Zentrum unserer Galaxie permanent neu gebildet wird. Im Artikel wird ja, soweit ich gesehen habe, das Wort Wissenschaftler ab und an verwendet. Diese Aussage wird dir vermutlich kein Wissenschaftler, der sich mit der Sache wirklich auskennt, unterschreiben.


Ich hoffe, ich komme nicht zu miesepetrig rüber... ich weiß, es ist viel leichter, die Dinge zu zerrupfen, als so einen Text zusammenzutragen. Allerdings steht hinter dem Text ja ein gewisser Anspruch und ich denke, daher muß er sich Kritik auch gefallen lassen - vielleicht wird er dadurch ja richtiger, oder - wenn eigentlich das richtige gemeint ist - verständlicher.

Viele Grüße,
WW


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