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re: Alles Quatsch,
tom * schrieb am 4. April 2011 um 17:02 Uhr (2027x gelesen):

> oder auch nicht. Immer solche Streits über unbewiesene Dinge, Zeit ist doch physikalisch noch gar nicht bewiesen, sie ist ein Hilfsmittel zur Beschreibung von Bewegung.


Das sehe ich jetzt nicht so. Mathematische Zusammenhänge sind nicht unbewiesen, viel eher das einzige was sich im strengen Sinne beweisen lässt. das nur mal so.


Zeit ist der Name dem wir einem realen erfahrbaren Phänomen geben. Punkt zwei ist es nun dieses Phänomen möglichst sinnvoll zu beschreiben. dazu nimmt man Zuflucht in der Mathematik.

Wie ich es verstanden habe, gingen WW und ich auf die mathematische Theorie hinter den versch. Dimensionen ein. Es ging also darum wie, diese im heutigen Gebrauch definiert und gemeint sind. Das muss ja erstmals geklärt sein, sonst diskutiert man aneinander vorbei.

Der 2. Schritt scheint mir der von dir angesprochene: Was ist der Zusammenhang zwischen math. Modell und der Wirklichkeit?


Zweifelslos eine sehr spannende und nicht abschliessend zu beantwortende Frage. Aber wirklich wieder was Grundsätzlich anderes.



>
> Spielt aber auch keine Rolle, denn wir versuchen die Ursache mit der Beobachtung der Wirkung zu beschreiben, das ist sehr schwierig.

Ich weiss nicht, ob es hier sinnvoll ist nun auch noch die Kausalität zu debattieren. Es ging doch einfach darum, was man sich unter der 4. Dimension vorzustellen hat.

zeit und Kausalität sind beider keine abschliessend definierten Konzepte, zudem hängen sie noch seltsam zusammen. Eine Diskussion über Zeit und Ursache-Wirkung wird hier deshalb zu keinem Resultat führen, soweit meine kühne Prognose ;)

>Man kann eine Welle auf dem Wasser sehen und beschreiben, aber ob die nun vom Wind, von einem Fisch oder was ganz anderem ausgelöst wurde, sieht man der Welle selbst nicht unbedingt an.

Ja das ist so. Kausalität lässt sich nicht im strengen Sinne beweisen.

>
> Wir sehen den Raum und beschreiben seine drei Richtungen und meinen diese wären Dimensionen. Nach dieser Denkweise, wäre die Zeit, weil sie Zukunft und Vergangenheit beschreibt, in sich schon zweidimensional.

Nein, die Bewegung auf einer Achse erfordert keine zusätzliche Dimension. Da könnte ich ja genau so gut sagen der 3D Raum ist 6-dimensional, weil ich in jede Richtung vor und zurück gehen kann.

Es geht um die Freiheitsgrade der Bewegung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dimension_%28Mathematik%29

Zeit ist der 4. Freiheitsgrad (inkl. vor und zurück)

>
> Doch es gibt keinerlei Veranlassung überhaupt anzunehmen, dass für das physikalische Phänomen 3D-Raum, erst eine erste und zweite Dimension zu Grunde liegen müssen, um die Dritte zu erzeugen.

Der hier diskutierten Modellbildung liegt die Mathematik zugrunde. In dieser muss daraus erst das Konzept 1-dimensional geklärt werden bevor es Sinn macht über 3D zu sprechen. 1D und 3D haben natürlich darin sehr wohl einen Zusammenhang.

Ich denke ich verstehe deine Idee. Und zwar, dass unsere Erleben (landläufig als 3D angenommen), nichts mit 2D-Erfahrung zu tun hat, nicht darauf aufbaut. insbesondere da wir ja 2D gar nicht kennen, da wir es nie erfahren.

Dein Ansatz finde ich innovativ und interessant, man muss sich aber dazu vollständig von der Mathematik lösen. sonst ist er unhaltbar.

>
> Aber wir brauchen irgendwelche 3D-Metaphern, um unseren vom Erleben der Raumzeit geprägten Verstand dazu zu bringen etwas zu verstehen. Dafür finde ich den Hypercubeansatz gar nicht so schlecht.

genau da finde ich die zeit als 4 Dimension hilfreich.

dann braucht man nämlich genau 4 Koordinaten um ein Ereignis eindeutig in der Raumzeit zu lokalisieren (der Ort (3 Raumkoordinaten) plus die Zeitangabe = 4)
>
> Warum geht man von einem linearen Aufbau der echten physikalischen Dimensionen aus?

was meinst du damit? von was soll man dann ausgehen?

>
> Man muss, glaube ich, zwischen Ursachen-Dimensionen und Wirkungs-Dimensionen unterscheiden, dann kommt man auf ganz andere Ergebnisse.

Das scheint mir jetzt völlig abstrus. was soll denn bitte eine Wirkungs-Dimensionen sein? Ereignis x kann eine Wirkung von a sein und gleichzeitig eine Ursache von b.

Bsp. Kopfschmerz als Wirkung, weil ich mir den Kopf gestoßen habe und gleichzeitig Kopfschmerz als Ursache, weshalb ich mir eine Pille einwerfe.


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