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re[5]: AKE(Astral)
Vera * schrieb am 8. April 2008 um 13:45 Uhr (958x gelesen):

<<<<<<<<<<<<Soweit stimme ich dir zu.
Soweit man überhaupt etwas als generelle "Realität" definieren kann.<<<<<<<<<<<<<<<

Warum nicht? Meine Hunde-Logik sagt mir folgendes (aber die ist leider nur sehr primitiv).

Es gibt eine "generelle Realität" und das ist DIE Realität, die Existenz. Jedes Wesen hat Informationskanäle entwickelt. Sogar Pflanzen wenden sich dem Licht zu, also nehmen sie es wahr. Die Realität besteht aber nicht nur aus Licht. Höhere Tiere sehen Körper, aber nicht alle Farben des Spektrums. Vögel sehen Magnetfelder, Fledermäuse finden sich mit Ultraschall zurecht. Alles Informationskanäle, vor denen sich Menschen fürchteten, weil sie nicht nachvollziehen konnten, wie das funktioniert. Manche Leute fürchten sich vor ASW, weil sie nicht verstehen können, wieso das funktioniert (wenn auch nicht grade perfekt). Aber kein Lebewesen kann die komplette Realität wahrnehmen. Nicht weil da etwas unnatürliches dran wäre, sondern weil keine Informationskanäle vorhanden sind. Das heisst nicht, dass man sie nicht noch finden, oder bilden könnte.


<<<<<<<<<<<Was ist für dich (eine)"Wahrheit"?
Kannst du das genauer definieren?

Ich tus mal meinerseits und aus meiner Sicht:
Eine Wahrheit ist für mich ein FAKT, ebenso wie eine Lüge.
Das ist die eigentliche oder einzige Gemeinsamkeit zwischen Wahrheit und Lüge.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

"Paranoid ist, wer alle Fakten kennt"..ich hab vergessen wer das gesagt hat. :)

Auch für mich ist eine Wahrheit ein Fakt.
Wenn man aber weiß dass jemand lügt und warum jemand lügt, erkennt man eine Wahrheit. Die innere Wahrheit des Lügners. Das ist aber in diesem Zusammenhang unwesentlich.

<<<<<Unabhängig davon gibt es sowohl große "Wahrheiten" als auch große (und viele kleinere *g*) Lügen, die als solche von uns nicht erkannt und/oder bewiesen werden können und zudem immer im Auge des Betrachters (oder des "Gläubigen", der sie annimmt oder ablehnt) liegen. Nicht zuletzt auch in seinem Vertrauen darauf, DASS es eine "Wahrheit" ist.<<<<<

Ich glaube man muss schon unterscheiden ob jemand lügt, oder ob derjenige, der sich belogen fühlt, vielleicht nur unfähig ist, Fakten zu akzeptieren, die ihm nicht genehm sind. Es kommt auch oft vor, dass jemand zwar nicht die Wahrheit sagt, aber auch nicht lügt, sondern schlichtweg nicht fähig ist, selbst eine Wahrheit zu erkennen. würde mein Hund behaupten, es gebe nur schwarz/weiß zu sehen...würde er dann lügen? Eine Lüge muss nicht als solche bewiesen, oder erkannt werden, um eine Lüge zu sein. Was jemand subjektiv glauben will, oder nicht, hängt nicht von dem ab, der eine Behauptung aufstellt. Auf der einen Seite steht die Lüge, bzw. die Wahrheit, auf der anderen Seite derjenige, der entscheidet, was er jeweils für wahr, oder falsch ansieht. Wenn jemand eine Wahrheit sagt, also Tatsachen ausspricht und ein anderer glaubt ihm nicht - täuscht sich der Ungläubige selbst. Solange das keine Auswirkungen auf den hat, der diese Wahrheit ausspricht, ist es egal, hat sie aber Auswirkungen auf ihn, ist es genauso wie bei der Lüge - nur umgekehrt.


<<<<<Wie also (... wie ich sehe, liebst du das "logische Denken" und auch präzise, nachvollziehbare Aussagen ;)) kann für dich eine Lüge auch letztlich eine Wahrheit sein?<<<

Habe ich oben beantwortet. Ich meine damit, dass es keine echte Negation gibt.

<<<<<Umgekehrt würde für mich aus deinem Zitat von oben eher ein Schuh draus:
Auch eine (so wahr- oder an-genommene) "Wahrheit" kann eine Lüge sein - nur zeigt sie sich nicht gleich und deutlich.<<<<

Ja natürlich, das kann sein. Ich glaube, dass man nicht unterscheiden darf zwischen bewusster und absichtlicher Irreführung anderer und Selbstbetrug. Wenn man diesen Gedanken ausweitet und "Unwahrheit" an die Stelle von "Lüge" setzt, wird das deutlicher (denke ich). Lüge ist eine moralische Vorstellung der Menschen. Wenn du aber von Fakten sprichst, beweisen, usw. solltest du besser "Unwahrheit" dazu sagen. Wenn du es rein auf moralisches Verhalten ausrichtest, würde ich so sagen. Viele Leute glauben etwas, das sie glauben wollen. Wenn dann einer kommt und sie darin bestärkt, wird er als Lügner betrachtet. Es kann aber durchaus sein, dass es sich dabei um eine Wahrheit handelt, einen Fakt, diese Wahrheit aber gesellschaftlich nicht akzeptiert wird. Ist er dann ein Lügner? Oder verstößt er nur gegen gesellschaftliche Normen? Ich würde sagen, je nachdem. Weiß er, dass es Fakt ist, dann ist er kein Lügner, Galubt er selbst nicht, dass es Fakt ist, ist er ein Lügner. Ist dann nicht sogar die Gesellschaft eine Gesellschaft von Lügnern, weil sie sich selbst betrügt? Die gesellschaftliche Elite sagt dann ja der Bevölkerung die Unwahrheit. Das könnte man noch weiter führen, falls du das willst. :)

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