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re: Spaghetttimonster und Weihnachtsmann :)

Elgrin * schrieb am 25. April 2008 um 16:26 Uhr (870x gelesen):

Hallo butterfly!

> Mir gings nicht um die EINE Wahrheit im Threadbeginn, sondern um die Unterscheidung zwischen Wahrheit und (absichtlicher) Lüge (ganz simpel), und zwar in rein menschlichem Sinne.

Okay, dann habe ich ein bisschen dran vorbeigeredet, fürchte ich. Simple Unterscheidung von Wahrhheit und zweckgebundener Lüge - ja, dass es gut ist, das zu unterscheiden, sehe sogar ich ein ;)

Was ich meinte, ist, dass ich den Geist hinter den Dingen wichtiger finde, nicht das Äußere, das Bild. Denk an Träume und manche Astral-Erfahrungen, wie wechselhaft da alles sein kann: du bist mit einer Freundin unterwegs, kurze Zeit später ist sie deine Mutter und nach der nächsten Weggabelung vielleicht ein sprechender Kohlkopf. Entscheidend ist hier womöglich nicht die äußere Erscheinung, sondern dein Empfinden.

In unserer materiellen Sichtweise sind wir dagegen mit der Wissenschaft zunehmend "digital" geworden: Etwas ist entweder 1 oder 0, wahr oder unwahr, etwas komplexer vielleicht noch Kopf oder Zahl, und das soll dann für jeden gelten.

> Vor allen Dingen ist gerade Weihnachtsmann/Osterhase & Co. etwas, was Erwachsene --> den Kindern erstmal eingeredet haben.
> Es ist an sich initial keine kindliche Phantasie (ich jedenfalls kenne kein Kind, das die Vorstellung eines Weihnachtsmannes selbst entwickelt hätte), sondern eine (wenn auch verbreitete und „nette“) „Legende“ – man könnte diese wenn auch durchaus scheinende „Legende“ auch eine LÜGE der Eltern gegenüber ihrem Kind nennen.

Wenn die Kinder es in ihrer Welt haben, wird es dann nicht zur Wahrheit? :)


Kürzlich habe ich es mal geschaft, mich einen Moment lang in einen Zustand zu bringen, die Wahrnehmungswelt meiner Kindheit wieder zu spüren, wenigstens ansatzweise - und es IST eine Welt, ernsthaft! :)

Natürlich weiß ich, dass Santa Clause, wie wir ihn heute aus Medien und Kaufhäusern kennen, von Coca Cola erfunden worden ist - aber der, der in meiner Kindheit vor am Kindergarten mit der Kutsche vorgefahren kam war ein anderer, und der, der am Nikolausabend an gegen die Tür polterte, als meine Eltern und ich in der Küche saßen, war auch ein anderer.

Sicher, aus heutiger und "wissenschaftlicher" Sicht, war der Typ damals in unserer Wohnung mein Onkel ;) - aber wenn ich mich LEBENDIG zurück erinnere, war er es nicht.

Noch eine kleine Geschichte aus der Familie: Als meine Mutter noch klein war, zur Zeit des Zweiten Weltkriegs, gingen an einem bestimmten Adventsmorgen immer Frauen gemeinsam durch die Dorfstraßen und sangen Weihnachntslieder (nein, NICHT angetrunken ;)), ganz früh, wenn noch alles in den Federn lag.

Meine Mutter und ihre kleinere Schwester glaubten dann, da draußen gingen tatsächlich die Engel umher und sängen; sie erinnert sich noch heute gern daran, ohne auf den Gedanken zu kommen, damals einer "Lüge" aufgesessen zu sein.

> Manche meiner Wälder (oder auch Wiesen z.B.), durch die ich manchmal "spaziere", sind für mich tatsächlich noch immer sowas wie "verwunschen". Ich LIEBE Wälder. Sie inspirieren mich und beflügeln tatsächlich oft meine Fantasie. Durch ihre "Stille" und Großartigkeit.

Eine verwunschene WIESE habe ich erst vor wenigen Jahren entdeckt, bei einem Spaziergang mit meinen Eltern (die sind zwar schon alt, leben aber zum Glück beide noch). Ein Bild, bzw. einen Ausschnitt davon, siehst du über diesem Posting. Natürlich ging es mir bei dem Foto vor allem um das zuckerliebe Ding in der Mitte ;), aber die ganze Wiese hatte so ein gewisses Leuchten, eine besondere Ausstrahlung - du verstehst sicher, was ich meine.

> (Hab heute morgen was dazu bei MG verlinkt; da lief das eigentlich gerade schon - leider hab ich erst zu spät entdeckt, dass das ja auch HEUTE kam (wurde im Link jedenfalls so ausgewiesen), schade eigentlich, wahrscheinlich werden es die wenigsten gesehen haben, obwohl es eine Wiederholung war ...)

Hab ich leider verpasst ... vielleicht beim nächstenmal.

Zum Schluss noch danke für die Einblicke in deine Kindheit und die deiner Tochter, das war sehr sympathisch und schön zu lesen :)

Liebe Grüße,
Elgrin

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