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re[7]: @Vera
Vera * schrieb am 22. April 2008 um 16:50 Uhr (817x gelesen):

Hallo Butterfly, was genau willst du mir mit all dem eigentlich sagen?

<<<<<<<<<<<<Wahrheit/Lüge ist aber gerade für mich auch ein wichtiges, sensibles und nicht einfach vernachlässigbares oder oberflächlich zu behandelndes Thema. Auf KEINEM einzigen Lebensgebiet, natürlich auch und im besonderen nicht in so sensiblen wie Existenz- und Glaubensfragen. Und auch nicht in ganz schnöden menschlichen.
Es gibt mit Sicherheit mehr Lüge (also von Menschen VORsätzlich verbreitete Unwahrheiten) auf der Welt als Wahrheit, fürchte ich.<<<<<<<<<<<<<<<<

Willst du wissen ob ich Lüge gut, oder schlecht finde?

Wie du festgestellt hast, ist "Lüge" ein fester Bestandteil menschlichen Lebens. Ich bin in meinem Leben schon so vielen Lügnern/innen begegnet und man hat mir schon so viele Lügen erzählt...ich könnte ein Lied davon singen. Früher habe ich jede Lüge geglaubt, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass, bzw. warum jemand lügt. Im Laufe meines Lebens habe ich gelernt, dass Menschen keinen unmittelbaren, sichtbaren Nutzen aus einer Lüge ziehen müssen - und trotzdem lügen. Manche Leute lügen z.B. weil sie unter Minderwertigkeitsgefühlen leiden (das meine ich mit der inenren Wahrheit des Lügners), andere lügen aus Angst, oder weil sie einen kurzfristigen Vorteil davon haben, wieder andere weil sie glauben, wenn sie andere belügen, würden sie diese dann dazu bringen ihnen eine Wahrheit zu erzählen.

Ich möchte nicht sagen, dass ich niemals lüge, aber wenn, dann höchstens in kleinen Dingen und nur um andere nicht zu verletzen.

Lüge und Lügner/innen gehen mir mittlerweile so sehr auf die Nerven, dass ich mit solchen Leuten nichts mehr zu tun haben möchte. Ich habe davon genug, wenn du so willst. Im Internet gibt es Leute, die sich unter vielen Identitäten präsentieren, auch das ist eine Lüge. Mir ist passiert, dass mir jemand z.B. 2x einen Virus geschickt hat, unter einem Vorwand, nur um meinen Computer (Programm) zu zerstören. Ich habe das "gewusst" (gefühlt), aber ich habe das Gefühl ignoriert, weil ich dachte, wenn man auf jemanden offen zugeht, wird der vielleicht aufhören zu lügen. Man hat eine alte de.vu Adresse von mir sozusagen gestohlen und darunter eine Sexseite "versteckt". Auch das ist eine Lüge, auch wenn es dazu keine Worte gibt. Lüge ist auch eine Handlung, die darauf abzielt, andere zu schädigen, indem man jemanden in die Irre führt. Das sind relativ harmlose Beispiele.

Manchmal glaube ich, mein ganzes Leben besteht vor allem darin, mich gegen Lügner/innen zur Wehr zu setzen.


<<<<<<<<Daher im folgenden doch nochmal näher und auch ausführlicher darauf eingegangen(auch das ist natürlich letztendlich meine subjektive, aber durchaus wohldurchdachte und durch eigene Erfahrungen untermauerte Meinung):<<<<<<<<<<

Vielleicht schilderst du mir einmal deine Erfahrungen? Ich könnte dir unzählige schildern.


<<<<<<<<<<<<<aber ich sage dazu jetzt mal SO (IMHO):
Paranoid ist, wer GLAUBT, alle Fakten zu kennen.
:)<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Also ich weiß, dass ich meistens gar nichts weiß und gar nichts verstehe, trotzdem bin ich vielleicht manchmal paranoid - aus, oder aufgrund meiner Erfahrung. :)

Aber ich denke schon, dass ich Leute - zumindest indirekt kenne - die glauben, alle Fakten zu kennen. Oder besser, die aufgrund ihrer geistigen Lebenseinstellung und Weltsicht glauben unterscheiden zu können, was eine Lüge sein muss und was Wahrheit sein könnte.

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<Ausnahme wäre, wenn es dabei um wirkliche feststehende "Fakten" ginge, über die "faktisch" z.B. eben vor allem ich selbst genauer oder überhaupt sogar als Einzige wirklich vollkommen Bescheid wüsste oder zumind. besser als jeder andere.
Weil sie – z.B. – ausschließlich mich selbst/meine Person beträfen.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

:) Ja, ja, das geht wohl jedem so. Denke an die vielen Hexen die verbrannt wurden. Die wussten genau, dass keine Hexen waren, aber was hat ihnen dieses Wissen genutzt? Ich habe in diesem Leben viel gelernt. Unter anderem habe ich verstanden, dass man immer alleine ist, dass es unwichtig ist, was man glaubet, oder was andere glauben, oder wissen, oder auch nicht wissen. Es ist egal, was Lüge, oder was Wahrheit ist. Niemanden interessiert das wirklich. Jeder ist versucht, seinen Vorteil zu nützen, oder aber die Realität so zu sehen, wie er selbst sie gerne hätte, nicht so, wie sie wirlich ist. Lüge, Wahrheit....solche Probleme habe ich nicht mehr. Ich brauche niemanden mehr von etwas überzeugen. Das kann ich auch nicht, weil Wahrheit, oder Lüge letztendlich eine Sache des Betrachters bleibt.

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<wie nennst du dann den, der ersteres in Verbreitung bringt? Und was glaubst du, ist der Grund dafür?
Seine eigene "Unwissenheit" darüber ^^?
Oder gezielte, lancierte Lüge?<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Ist das ein Beispiel für eine Tatsache? Was willst du damit sagen?

<<<<<<<<<<<<<<<WENN du es denn – als genau die Person, um die es geht – doch besser weißt und auch genau weißt, dass die Person, die derlei über dich in Verbreitung bringt, sich das entweder ausgedacht hat (aus Eigennutz oder aus Spaß oder aus Berechnung, um damit Schaden anzurichten) oder genau weiß, DASS es eigentlich nicht so IST ^^?
Oder sie genau weiß, dass es eben ganz anders ist – oder eben auch GAR nichts über dich weiß ^^?

Ich nenne das bewusstes Vorspiegeln falscher „FAKTEN“ – und das ist für mich nichts weiter als eine "LÜGE" - nix Unwahrheit (das wäre einfach nur ein schmeichelhafter Begriff dafür) – was ist daran so schwer zu verstehn^^?<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Ich weiß nicht was andere über mich alles verbreiten, aber würde jemand über mich Lügen verbreiten, wären das in meinen Augen Lügen. Wie ich schon erwähnte, bin ich zufällig darauf gekommen, dass mir solche Sachen passieren, aber wer weiß, was sonst noch alles gelogen wird.

Natürlich würde ich es auch als Lüge ansehen, würde dir etwas derartiges passieren. Verbreitet jemand über dich Lügen? (eine rhetorische Frage, wirst du vielleicht nicht beantworten wollen, geht mich auch nichts an.)

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<Eine Wahrheit KANN man beweisen (man MUSS es vllt. nicht), <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Manchmal, aber nicht immer. ;)



<<<<<<<<<<<<<<eine Lüge kann man NICHT beweisen (also i.S. davon, DASS sie eine Wahrheit wäre). Man kann sie nur BEHAUPTEN, nicht BEWEISEN. Im Unterschied zu einer Wahrheit.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Na, ja, wenn du glaubst?

<<<<<<<<<<<<<<Da beißt die Maus keinen Faden ab.
Das ist ja das Gute daran.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Ist das ein Sprichwort? Habe ich noch nie gehört.

<<<<<<<<<<Soviel zu deiner Aussage „Das ist aber in diesem Zusammenhang *unwesentlich*.“<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Das ist kein böser Wille, sondern Verwirrung. Welche Aussage meinst du?

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<Ich finde, es ist oft sogar außerordentlich! wesentlich, dass man die Wahrheit hinter einer Lüge erkennt bzw. eben das eine vom anderen unterscheiden kann. Das ist oftmals überhaupt DAS Wesentlich daran!<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Kann man das so einfach? Wenn man falsche fakten hat, kann man das nicht unbedingt so einfach erkennen.



<<<<<<<<<<<<<meinerseits? Dann könntest du mir ja die „Wahrheit“ beweisen, indem du mir deinen Hund z.B. mal „vorstellst“ und mich selber mit ihm „reden“ lässt :])<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Ich hätte nichts dagegen, aber das wäre ein einseitiges Gespräch. :)

<<<<<<<<<<<<<<<<<<Tja, „true or not true“ – thats the question.
Klar haben sowohl Wahrheit als auch Lüge IMMER irgendwelche Auswirkungen auf irgendwen. Und je nachdem, wie damit umgegangen wird, so wird sich die Welt-Geschichte (oder auch nur IRGEND-eine Geschichte) entwickeln. In diese oder jene Richtung.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

............


<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<Wobei wir wieder am Anfang wären:
Für mich ist die einzige Wahrheit an einer Lüge, DASS sie eine Lüge ist (wie gesagt: eine Lüge ist für mich eine bewusst verfälschte oder vollkommen erfundene, angebliche „Wahrheit“, die als solche verkauft wird, die diesen Begriff aber eben nicht verdient.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

OK

<<<<<<<<<<<<<<<<Nein, ich sehe es genau umgekehrt:
Eine „Un-Wahrheit“ ist für mich eher akzeptabel, da sie impliziert, dass man die eigentliche (umfassende) Wahrheit entweder nicht weiß oder nicht bis ins letzte erfassen kann.
Während die Lüge eben ABSICHTLICHE/vorsätzliche Irreführung, Betrug und/oder Selbstbetrug ist, wider besseres Wissen oder ohne jegliches Wissen der eigentlichen Fakten.<<<<<<<<<<<

Gut.

<<<<<<<<<<<Ich sage das jetzt nur, damit die Begrifflichkeiten klar sind, wie ICH sie sehe und verwende.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Schön.

<<<<<<<<<<<<<<Sollte mir das nicht gelungen sein, kannst du gern nochmal ein „Veto“ einlegen oder eben „konkreter“ werden (das macht mir nix, ich fänds sogar okay, ehe sich hier irgendwelche grundsätzlichen Missverständnisse manifestierten).<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Na, na, da bin ich mir gar nicht so sicher. ;)


<<<<<<<<<<<<<<<Wie auch immer, wir können das Thema natürlich damit gern auch abschließen. Meinerseits ist erstmal alles mir Wichtige dazu gesagt. Du kannst es aber gern wieder aufnehmen, wenn du möchtest oder in irgendwas ganz anderer Meinung bist als ich.<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Nein, nein, ich möchte gar nichts wieder aufnehmen. Meine Meinung spielt auch gar keine so große Rolle.


<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<Oder mich nicht verstanden hast ;). Aber wie gesagt:
Mit Schroffheiten kommste bei mir nich weit. Ich kann ebenfalls sehr schroff reagieren. Du weißt doch: "Wies in den Wald hineinruft ..." (das nur mal prophylaktisch ...)<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Ich will nichts von dir, ich erwarte nichts von dir, es macht mir auch nichts aus, wenn du mit mir nicht diskutieren willst (gilt für alle).


<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<>Wenn du es rein auf moralisches Verhalten ausrichtest, würde ich so sagen. Viele Leute glauben etwas, das sie glauben wollen. Wenn dann einer kommt und sie darin bestärkt, wird er als Lügner betrachtet.

Das scheint mir jetzt aber äußerst "unlogisch".
Wenn die Leute (aus welchen Gründen auch immer) an „etwas“ glauben WOLLEN (resp. daran glauben) – wieso sollten sie dann den, der sie darin bestärkt, noch als „Lügner“ betrachten^^?<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Ich habe das geschrieben? Kommt mir jetzt auch blöd vor. Ich weiß nicht mehr was ich damit sagen wollte.

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Eben, eben.
Bzw. dann ist er eben – lt. meiner eigenen Definition - nur ein „Un-wissender“ (einer, der es eben nicht „besser“ weiß – s. o.: Ein Lügner lügt für mich gezielt und bewusst, entgegen seines eigenen (Besser- oder eben Nicht-) „Wissens“.

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Um dein Beispiel mit Hitler aufzugreifen. Hitler war meiner Meinung nach ein Verrückter. Es ist schwer festzustellen, ob er ein bewusster Lügner war, oder einfach nur ein Irrer. Wie er zu seinen Behauptungen kam, kann man schwer nachvollziehen. Die Leute die ihm geglaubt haben, wollten ihm glauben. Manche aus reiner Dummheit, andere weil sie sich einen Vorteil davon versprochen haben, manche wahrscheinlich auch, weil sie einer Gehirnwäsche (=Erziehung) unterzogen worden sind. Das ist wie ein Mikrokosmos. Eines geht ins andere und eines nährt das andere. Eines bedingt das andere. Derjenige, der einem Lügner glaubt, bestärkt diesen sogar in seinen Lügen und er ist genauso schuldig wie der Lügner selbst, wenn er sich verleiten und verführen lässt. Wenn eine Lüge bösartig ist und sich gegen jemanden richtet um ihn zu vernichten, trägt natürlich auchd er Schuld, der dem Lügner folgt, weil es dabei nicht mehr nur um Wahrheit geht, also um Fakten, sondern auch um Selbstverantwortung und Moral.

Das wärs. Hoffentlich habe ich nicht allzuviel Unsinn geschrieben. :)

Vera





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