logo


Beiträge: 0
(gesamt: 0)

Jetzt online
0 Benutzer
1 gesamt
OBE-Forum   Paranormal Deutschland e.V.

Hauptforum  Heilerforum  Hexenforum  Jenseitsforum  Literaturforum  OBE-Forum  Traumforum  Wissensforum  Nexus  Vereinsforum  ParaWiki  Chat 

Ressort: Astralreisen Kontakt Suche Login
Ansicht: Klassisch | Themen | Beiträge | rss

(BETA) Links zu Beiträgen, Artikeln, Ressorts und Webseiten, die zu diesem Beitrag passen könnten (Alle bisher vermerkten Stichwörter und URLs):
OBE: Astralebenen (*) Astralwandern: Astrale Welten Lebenslust (hp) Astralwandern: Seltsame Erlebnisse (hp) Astralebene: Astralvampir (wiki) Astralebene: Budaliget (wiki) Bewusstsein: Geheimnis des Bewußtseins Energie: Bewusstsein&Materie (wiki) Energie: Energievampir (wiki) Energie: Batterie von Bagdad (wiki) Geister: Geister (ressort) Geister: Geisterhafte Gesichter (hp) Geister: Spuk (wiki) Magie: Magie-Ressort Magie: Ausbildung zum Zauberer (wiki)
re[10]: Bewusstsein und Verständnis
KeineAhnung schrieb am 7. April 2008 um 4:54 Uhr (975x gelesen):

Hi Butty,

puuhhh ... ich versuchs trotzdem mal ;D

> sorry, dass ich mich an dieser Stelle mal "einmische":

Immer gerne ...

> >Einen Berg kann man schließlich auch nur dann besteigen, wenn man akzeptiert, dass man unten steht, dort anfangen muss, wo man steht, und nicht in dem man denkt, man ist schon oben angekommen ;D
>
> Das ist gar keine schlechte (und IMHO sogar ziemlich zutreffende) Aussage (vor allem für Leute mit sogen. "hohem Bewusstsein" oder diejenigen, die glauben, sie HÄTTEN ein solches *g*

Richtig. Das wäre der nächste Schritt. Wenn man erkannt hat, dass man unten anfangen muss, sollte man nicht vergessen, dass man immer unten bleibt. Alles ist ein "Aufstieg", ein "Anfang" ... und nur wer immer "unten" bleibt, wird weiter aufsteigen; dazulernen. Man könnte sagen, es ist eine endlose Reise, denn wer den Gipfel erreicht hat, hat nichts mehr zu tun. Gott sein = langweilig ... meine Meinung.

>(seien also metaphorisch anderen beim "Aufstieg" schon weit voraus, schon im oberen *Basiscamp* oder gar AUFm Berg droben) und meinen, nur andere, die noch "unten" stehen, könnten von IHNEN lernen und nicht umgekehrt.

Naja, also ich denke eher weniger, dass das so stimmt. Wer wirklich aufm Berg steht, oder zumindest in bestimmten Belangen anderen vorraus ist, dem ist die Entwicklung der anderen relativ egal; zumindest sieht man dann keinen Grund sich da einzumischen oder gar jemanden überzeugen zu wollen. Dafür sind die Wege zu einzigartig und jeder ist IMHO für sich (und seine Entwicklung) selbst verantwortlich. Daher muss ich auch keinem etwas so erklären, dass er es versteht. Wer verstehen will, der versteht sowieso; irgendwie, irgendwann.

> Hey, mir gefällt die Berg-Metapher irgendwie :]*kicher*)

Merk' ich schon ;D

> Übrigens hat Medialität IMHO nix mit irgendeinem "hohen Bewusstsein" zu tun, jedenfalls nicht zwangsläufig - und ein medialer Zweig ist z.B. OBEing.
> Leute, die öfters OBE haben, müssen nicht zwangsläufig über ein ... "hohes BW" verfügen.

Ja, das sehe ich auch so, wenn auch nicht exakt genauso. OBE muss nicht unbedingt medial sein, wenn der mediale Bezug fehlt. OBE muss auch nichts mit Magie zu tun haben, wenn der Bezug zu Magie fehlt und genauso in Bezug auf Spiritualität. Trotzdem kannn OBE alles davon, etwas oder nichts sein. Je nachdem, was man damit anfängt. Für die meisten will ich mal behaupten ist es einfach nur ein Erlebnis. Für die sind andere Zusammenhänge unwichtig. Sie sind halt nicht auf der Suche (nach was auch immer) oder arbeiten mit BW-Zuständen.

> Oder auch das sogen. "Channeln" - manche tun es, ohne zu wissen oder wirklich zu begreifen, worums in dem Channeling grad geht usw. ... es fehlt ihnen dazu eben am nötigen "Bewusstsein". Sie sind einfach nur Sprachrohr und Kanal (mehr oder weniger "sauber).

Channeling halte ich IMHO für totalen Blödsinn. Nicht, weil es das nicht in irgendeiner vernünftigen Form geben könnte, eher weil du während des Channels deine Kontrolle abgibst. Das fällt für mich in die Kategorie Mediumismus (Fremdbeherrschung), ähnlich der Invokation (gewollte Besessenheit). Davon abgesehen halte ich es schon für relativ gefährlich, über sowas überhaupt nachzudenken. Stell dir mal vor, alle Gedanken, die du so hast, wären nicht von dir, sondern von allen möglichen Wesen, die dir alles mögliche mitteilen wollen. Irgendwann haste dann deine Stimmen und der Weg in die Klapse ist geebnet *lol* Naja, soll so welche geben (kenn' selbst so jemanden), und die Paranoia ist bei sowas recht schnell da. Ich gehe lieber davon aus, dass alle Gedanken mein Ich widerspiegeln, mein Selbst darstellen; mit all den ganzen tiefen Abgründen, auch wenns vielleicht in manchen Situationen einfacher wäre, wenn man annehmen würde, "solche" (extrem negativen etc pp) Gedanken würden nicht von einem selbst kommen. Davon abgesehen gibt es mit Sicherheit Dinge in einem, die nicht von einem selbst sind. Aber es ist mir zu müßig rauszufinden, welche das genau sind. Die paar, von denen ich weiß, sie kamen nicht von mir, habe ich halt auch normalerweise nicht in mir. Ich fand dieses Kanal sein (habs einmal erlebt) schon ziemlich heftig, vorallem weil ich mir dessen in diesem Moment bewusst war und nichts dagegen tun konnte.

> >Das unterscheidet letzendlich auch diese Welt von der anderen. Hier "kann" man auf dem Teppich bleiben ... in der anderen geht es irgendwann nicht mehr.
>
> Das solltest du genauer erklären.
> Ich selbst finde es schon schlimm genug, dass du das scheints als "Zwang" ansiehst, "auf dem Teppich bleiben KÖNNEN" oder zu MÜSSEN.

Hm, ich sehe es glaube ich weniger als Zwang, als viel mehr recht positive Möglichkeit. Binden möchte ich mich nämlich an so wenig wie möglich. Stell dir vor, die Erde wäre der Teppich, und alles was darüberhinaus geht, ist wesentlich flüchtiger als diese. Du hast dort also auf Dauer keinen Halt, kein Bett in dem du schlafen kannst. Ich gehe mal davon aus, dass wir im Schlaf meistens unbewusst die jenseitige Welt besuchen, um uns aufzuladen ... hier wiederrum verbrauchen wir die Energie, und müssen uns zur Ruhe legen, im Grunde abschalten. Jetzt stell dir vor du bist tot, hast keinen Körper mehr auf dieser Welt, kommst drüben in der Astralwelt an und kannst dich nicht mehr schlafen legen; bist also im Grunde dauerwach und hast keine Chance mehr "abzuschalten". Die Welt ist an sich wesentlich "flüchtiger" (vom Stofflichen gesehen "feinstofflicher") und du selbst als Geist, kannst dich darin entfalten. Die Möglichkeiten dort schier unbegrenzt und da du dort viel mehr "Kind" bist, also dich eher das Entdecken reizt, als weltliche Begierden wie Macht, Geld, Sex usw umzusetzen ... verlierst du auf Dauer den Bezug zur irdischen Welt. Du entwickelst dich selbst dort, immer mehr in Richtung Gott hin. Ich glaube Buhlmann hat da ähnliches geschrieben wie Monroe (den ich nie gelesen habe), dass ab einer bestimmten Ebene die Kontrolle einfach nicht mehr da ist.

Du siehst also, ich finde diesen "Teppich" ganz nett, im Gegensatz zu vielleicht vielen anderen ... die darauf vielleicht nicht so viel Wert legen, weil sie lieber Gott sein wollen; reich, mächtig, schön und sexy *fg* oder was es sonst noch alles so für Begierden gibt. Die Erde ist eben sehr schön ... u.a. um nicht abzuheben. So, oder so ... ;D

Ich mag die Erde halt :D

------------------------------------------------------------

> Und zum Schluss noch:
> Wer anderen nicht genau erklären kann, was er mit seinen Worten oder Aussagen genau meint (so, dass die es auch verstehen könnten), scheint sich dessen oder seiner selbst wohl nicht ganz sicher zu sein oder weiß selbst nicht, wie ers meint.

Naja, das kann man anderen schlecht so auslegen, wenn mans selbst auch nicht besser kann, oder? Ich kann es zwar, auch nicht immer (komme ich noch drauf zurück), aber letzendlich muss sich jeder mit dem befassen, was er verstehen will, anders lernt man eben nicht. Und meistens ist es eben wirklich so, dass die "intelligente" Seite die andere sowieso schon versteht, und vieles halt doch ein gewisses Verständnis braucht, dass man sich erst erarbeiten muss. Bevor man dann letzendlich verstehen kann. Was nützt es beispielsweise jemandem, der "intelligent" ist, sich in jemanden reinzuversetzen, der etwas von IHM will !? Nix, denn wenn du wirklich intelligent bist, dann versetzt du dich in denjenigen rein, den du verstehen willst. Wenn du dumm bist und verlangst, jemand intelligentes soll sich in dich reinversetzen, damit du ihn vielleicht verstehst, wenn er genauso dumm ist, wie du, ist wirklich dumm, sry, aber GENAU DAS ist dumm. Ich wüsste nich, was man besser als dumm beschreiben sollte *g* Is ja auch nich böse gemeint ... und auch an keinen speziell gerichtet ;D

> Ein Mathematiklehrer muss ja seinen "Schülern" auch auf einfache Weise das Wesen und die Begriffe der Mathematik, z.B. die Funktionsweisen von Gleichungen, erklären und verständlich nahebringen können, sonst taugte er einfach nicht zum Lehrer.

Normalerweise wäre das meine Argumentation *g* aber ich widerspreche trotzdem mal ;D Wenn dir ein Mathemathiker einen Beweis vom Satz des Phythagoras herleitet und du weder den Satz des Phytagoras gelernt oder verstanden hast, oder in Mathe einfach eine Niete bist, es nicht verstehst, kann dir kein Lehrer, egal wie gut er ist, irgendetwas beibringen oder erklären. Es sind halt immer beide Seiten gefragt, wie ich im Berg-Beispiel schon erwähnt habe. Man selbst muss sich halt schon drauf einlassen wollen; verstehen wollen. Wenn das nicht gegeben ist, ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Du brauchst ein Bewusstsein, das verstehen kann. So, oder so. Wissenschaftlich gesehen, oder magisch. Hast du ein Bewusstsein, das nicht lernwillig ist, kannst du eben nicht lernen, so einfach. Der eine muss sich öffnen, um zu geben und der andere muss sich öffnen, um zu nehmen. Darum gehts im Grunde, um das Geben und (An)Nehmen. Aber ein Lehrer ist grundsetzlich offen, denn er verkündet sein Wissen, auf welche Art und Weise auch immer. Der Punkt ist, dass man selber offen sein muss. Für den Lehrer, um den Lehrer zu verstehen und für das Wissen, um das Wissen verstehen zu können. Das ist im Grunde auch der ganze Zauber, um gute Noten zu schreiben ;D (Versteh den Lehrer und was ER von dir erwartet; und dann setz es um.) (Ok, ich geb's zu *g* hab' mir in der Schule auf diese Art und Weise die guten Noten ein wenig magisch-erschummelt.)

> Ich meine: Unverständlich oder geheimnisvoll-unverbindlich rumzuschwurbeln, ist keine Kunst. Wohl aber, jemandem etwas so zu erklären, dass ers auch versteht irgendwann.

Irgendwann is immer Scheiße *g*
Aber das Prinzip hab' ich ja jetzt verraten ... ;D
Das Verständnis liegt bei dir.
Kleiner Tip: am besten versteht man die Dinge auf die eigene Art und Weise :D

> So derjenige wirklich und sichtbar ein Interesse daran zeigt, es zu verstehen, sollte "ein hohes Bw" auch ein Interesse daran haben, demjenigen seine Sichtweise in verständlichen Worten zu erklären.

Ich sehe es eher ähnlich wie void, vielleicht ein wenig anders. Wenn du die Dinge selbst verstanden hast, kannst du sie erstmal auch nur aus deiner Sicht erklären; und wahrscheinlich auch gerade deswegen so perfekt. Wenn jemand das verstehen will, *muss* er versuchen, es genauso perfekt zu verstehen, aber nicht auf deine Art und Weise, so wie du es verstehst, sondern auf seine eigene Art und Weise. Ok, ich geb' zu, ich selbst hasse deutsche Fremdwörter, gerade weil man da so viel reininterpretieren kann. Ich schreibe lieber länger, aber dafür allgemein verständlich. Manche Dinge kann man aber einfach nicht (vernünftig) beschreiben. Die gehen einfach weit über Sprache hinaus, da muss man halt mit der Zeit ein BW für entwickeln ums verstehen zu können. Alles weltliche wie Mathe, deutsche Fremdwörter, oder andere Sprachen lassen sich jedoch genauso lernen. Es ist immer das selbe Prinzip. Du öffnest dich, und lässt das Wissen in dich rein. Irgendwann kannst du es begreifen und es macht *klick*. Nachdem es *klick* gemacht hat, kann man es dann meistens.

> Hier übrigens noch ein Zitat von jemandem, dem ich persönlich durchaus ein sogen. (und wirkliches) "hohes Bewusstsein" bescheinigen würde:

Ich würde niemandem ein "hohes BW" bescheinigen und hasse eigentlich auch solche Diskussionen, da sie immer gerne ein falsches Bild von denjenigen Leuten zeichnet, die auch noch so diskutieren, als ob sie wirklich eins hätten. Ich sehe mich selbst nicht als jemanden mit einem "hohen Bewusstsein" sondern dann doch eher andere ;D Aber wer sich selbst als "dumm" bezeichnet ist magisch, spirituell UND intelektuell gesehen wirklich "dumm". Was soll man da noch machen !? Ich bezeichne mich selbst nicht als dumm, auch nicht als schlau oder besonders intelligent, aber ich habe für mich den Anspruch, alles verstehen zu können. Damit identifiziere ich mich halt, nicht mit Dummheit.

> *Psychologisch gesehen ist man in innere Vision immer alles was man wahrnimmt. Der Kaffesatz dieser psychologischen Visionen ist die Einbildung.
> Das All ist die Allgemeinheit in dem die bestimmte Psychologie ist.*
>
> -----
>
> :)
>
> Darüber kannste (und alle andere aus dem "Club derer mit hohem Bewusstsein" ;)) mal nachdenken.
> Du könntest uns im Ergebnis deiner Erkenntnisse daraus auch mitteilen, was damit - aus deiner Sicht - genau gemeint ist.

Ich denke gar nicht dran ... erstmal hast du das komplett falsch abgeschrieben, zweitens ist das Deutsch überhaupt nicht korrekt und drittens muss ich keinem etwas beweisen der mir ein hohes BW bescheinigt *lol* Das wäre ja wie wenn ich dir erzählen würde du wärst Gott und jetzt mach mal nen Wunder für mich, weil ich sage, du bist Gott ... ;D

Nene meine Liebe ... so funktioniert das nich xD

> Nix für ungut, aber ich krich nunmal hin und wieder ne kleineKrise, wenn vom sogen. "hohen Bewusstsein" im Gegensatz zum "niedrigen Bw" geredet wird.

Ja, ich kenn das, und ich glaube ich habs bereits in einer Antwort auf Vera angedeutet, das auch mir sowas extrem missfällt. Aber wie willst du sonst von sowas reden oder darüber diskutieren? Tja, so ist das mit dem Preis, einer hat immer die Arschkarte ... und manchmal darf einen das eben nicht abschrecken. Weise ist ja auch nicht, die ganze Zeit zu schweigen, so dass man darin eine gewisse Weisheit erkennen könnte. Dumm ist es machmal nicht, so zu tun, als wäre man dumm. Und nachzufragen, wenn man etwas nicht verstanden hat, oder so zu tun, als ob man Dinge verstehen will, die einen nicht interessieren, ist halt nicht immer sinnvoll ... ;D Irgendwo schließt sich dann der Kreis, und du kommst darauf, dass man um den Kreis zu durchbrechen, Kompromisse eingehen muss.

> Gerade Menschen, die das von sich selbst glauben oder von anderen bescheinigt kriegen oder anderen ein "niedriges" (gar ein "dummes Niveau") bescheinigen, haben größte Probleme, einfache Zusammenhänge in der ganz schnöden "irdischen" Welt zu erkennen oder sich anderen Menschen oder Mitgeschöpfen gegenüber entsprechend zu verhalten, wie man es von jemandem erwarten darf, der über ein solch "hohes Bw" verfügt.

Ich glaube du überbewertest ein hohes Bewusstsein. So besonders ist es nun auch wieder nicht, dass gleich irdisch missgebildet ist, wer eins hat ;D Vielleicht verwechselst du auch einfach irdische Assi's mit hohem BW, weiß nich ;D Lass dir sagen, Assis haben normalerweise kein hohes BW *fg* Zumindest ich glaub da nicht dran. Jeder mit hohem BW kann sich auch benehmen ... das ist Voraussetzung, oder sollte es zumindest sein. Weiß ja nich, wie du das so siehst *eg*

> Wenn das der "Preis" dafür oder das Fazit eines sogen. *höheren Bewusstseins* sein sollte, dann bin ich echt froh, ein eher "niedriges" zu haben.
> Denn mir isses wichtig, dass ich - wenn ich was behaupte oder beschreibe - auch verstanden werde und man nachvollziehen kann, was damit gemeint ist.

Irgendwann wirst du auch erkennen, dass es nicht so wichtig ist, verstanden zu werden. Es ist dir ja auch egal, was andere denken, oder? Wenn ja, widersprichst du dir nämlich selbst ... wenn es dir egal ist, was andere denken, und das spricht für eine in erster Linie *starke* Persönlichkeit, dann braucht es dir auch nicht wichtig sein, von anderen verstanden zu werden. Eigentlich logisch ... was jedoch wichtig ist, ist es, sich selbst zu verstehen ... denn viele Leute, die von anderen verstanden werden wollen, verstehen sich selbst nicht. Eigentlich genauso logisch, oder? Wenn man kein Verständnis von sich selbst hat, versucht man es, woanders herzubekommen ... simple Psychologie oder wie ich es nennen würde, Beobachtungsgabe ;D

> Und wenn nicht (und wirkliches Interesse und nicht nur "Niederargumentieren" als dessen Absicht zu erkennen ist), dann darf man ruhig nochmal nachfragen, das ist total okay, schließlich können Worte nicht von allen gleich interpretiert werden. Und wenn man jemandem einen Dialog anbietet, sollte man den auch versuchen, beiderseits verständlich zu führen.

Klar kann man nachfragen, ist immer ok, wenn man wirklich verstehen will. Aber bei Vera sehe ich da was anderes, auch in den anderen Foren. Das beste Beispiel sind wohl ihre Antworten im Hexenforum auf den Sterbebegleitungsbeitrag. Einfach völlig daneben. Aber darüber will ich mich nicht auslassen. Mir geht es darum zu lernen. Geistig gesehen, alles andere interessiert mich herzlich wenig. Diskussion ist dabei Austausch, und wenn jemand sich nicht Austauschen will, kann ich das akzeptieren. Unsere Diskussion sehe ich zB als einen solchen Austausch ;D

> Und wenn ich was persönlich Erlebtes beschreibe, es aber nicht wirklich einigermaßen "erklären" könnte, so dass es am Ende vom anderen zumindest im Grundsatz verstanden wird, würde ich echt in mich gehen und mir überlegen, ob ich eigentlich selbst verstehe, wovon ich da grad rede oder mir meiner "Wahrheit" wirklich sicher sein kann.

Genau das ist im Grunde der Punkt. Wenn ich mich selbst verstehe, kann es mir egal sein, ob mich andere verstehen. Denn wenn ich mich selbst *wirklich* verstehe, verstehe ich im Grunde auch andere. Kommt natürlich immer darauf an *wie* gut man sich selbst versteht. Aber jemand, der sich selbst nicht versteht, kann nicht im Ansatz andere verstehen. Das ist aber schon meine Rede seit Ewigkeiten ...

... soll heißen, wenn sich jemand nicht selbst versteht, er aber den Anspruch hat andere zu verstehen und diese ihm auch noch glauben, dass sie sich dannn ein falsches Verständnis von sich selbst bilden. Als Beispiel darf hier mal wieder das liebe TV herhalten, aber auch genauso Szene-Zeitschriften aller Art, die den Leuten ein falsches Bild von sich vermitteln, indem sie ihnen Wertevorstellungen wie "schön" oder "intelligent" oder "was Jungs/Mädchen wollen" eingeben. Das Schlimme daran ist ja, dass diese Leute schon so assimiliert sind, dass sie sich angeblich "freiwillig" für sowas öffnen. Wenn diese Medien alle den Anspruch hätten den Leuten Wissen zu vermitteln statt durch diese Geld zu verdienen, würden auch die Wertevorstellung der Gesellschaft ganz anders aussehen, aber das soll nicht das Thema sein ... muss langsam auch mal in die Heia ;D

Kurz:
Verstehe ich mich selbst (mein wahres Selbst) verstehe ich das wahre Selbst der anderen. Lese ich Szenezeitschriften oder schau fern, verstehe ich die Oberfläche der anderen. So einfach ist das.

Wenn jemand was verstehen will, soll er damit anfangen. Aber mich nicht volllabern, ich solle was dafür tun, damit er versteht. Ich tu schon genug dafür, das ich verstehe. Solche Situationen erinnern mich irgendwie immer an den Spruch mit "der eigenen Nase". Egal, das solls erstmal gewesen sein. Is ja nich so viel *fg*

> Gute Nacht.

Dir auch :D

Gruß
KeineAhnung

PS: Du willst nicht wissen, wie lange ich für die Antwort gebraucht habe ... *g*

zurück   Beitrag ist archiviert


Diskussionsverlauf: